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17.07.2017

Stadtumbau Gelsenkirchen: „Energielabor Ruhr“ als bundesweit vorbildliches Pilotprojekt ausgezeichnet 
„Beim Energielabor Ruhr werden Denkmal- und Klimaschutz gelungen kombiniert. Zugleich hat es eine wichtige Rolle im Stadtquartier. Es bringt Menschen zusammen und vermittelt viele wichtige Kenntnisse, zum Beispiel über saubere Energien. Ich freue mich sehr, dieses Projekt zu unterstützen“, sagte Dr. Barbara Hendricks. Die Bundesbauministerin besuchte in der vergangenen Woche das Energielabor Ruhr auf der Stadtgrenze von Gelsenkirchen und Herten und zeichnete es als „bundesweit vorbildliches Pilotprojekt“ aus. Ausführlichere Informationen zu dieser erfreulichen Würdigung innovativer Projektarbeit in Gelsenkirchen und zum Projekt selbst finden Sie hier.

Städtebauförderung NRW: Neues Förderprogramm „Integration im Quartier“  
Das neu zugeschnittene nordrhein-westfälische Bauministerium – Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung [MHKBG NRW] – hat sein erstes Förderprogramm – Integration im Quartier – veröffentlicht. Um Orte der Begegnung zu schaffen oder zu modernisieren, erhalten im Rahmen dieses neuen Förderprogramms 44 Kommunen in Nordrhein-Westfalen insgesamt 55,4 Mio. € Fördermittel. „Wir wollen den nachbarschaftlichen Zusammenhalt stärken, die Teilhabe aller gesellschaftlichen Gruppen am öffentlichen Leben sichern und für die Bürgerinnen und Bürger die Lebensqualität in unseren Stadt- und Ortsteilen spürbar verbessern. Auch den vielen Zuwanderern wollen wir bei der Integration in ihre neue Heimat helfen. Die Stärkung im Quartier ist hierzu ein ganz entscheidender Baustein. Ganz besonders gefreut hat mich, dass wir zahlreiche Projekte mit zum Teil großer Bürgerbeteiligung fördern. Dieses beachtliche bürgerschaftliche Engagement zeigt mir, dass bei den Bürgerinnen und Bürgern eine hohe Bereitschaft besteht, ‚ihre Heimat’ selbst mit zu gestalten“, so die neue Ministerin Ina Scharrenbach. Eine Liste der im Rahmen dieses Programms geförderten Projekte finden Sie hier.

Wettbewerb: Deutscher Nachbarschaftspreis 2017 ausgelobt  
Jeden Tag engagieren sich überall in Deutschland Nachbarn für Nachbarn. Damit leisten sie im Kleinen einen großen und wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Oftmals sind es die vielen kleinen, individuellen Projekte und Aktionen, die neben großen Initiativen zu einer guten Nachbarschaft beitragen. Mit dem Deutschen Nachbarschaftspreis zeichnet die „nebenan.de Stiftung“ nun engagierte Nachbarn aus, um ihnen die Anerkennung und Wertschätzung zuteil werden zu lassen, die sie verdienen. Der Preis wird in 2017 erstmals vergeben und ist mit über 50.000 Euro dotiert. Mitmachen können Nachbarschaftsvereine, Stadtteilzentren, gemeinnützige Organisationen, Sozialunternehmen sowie engagierte Gruppen oder lose Zusammenschlüsse von engagierten Nachbarn. Die Bewerbungsphase endet am 24. August 2017. Alle Informationen zum Deutschen Nachbarschaftspreis finden Sie hier.

Auszeichnung: „Nationale Projekte des Städtebaus“ ausgezeichnet  
Bundesbauministerin Barbara Hendricks hat am 28. Juni 2017 die 24 ausgewählten "Nationalen Projekte des Städtebaus 2017" bekannt gegeben, die mit insgesamt rund 65 Millionen Euro gefördert werden. Beworben hatten sich Gemeinden aus ganz Deutschland mit 90 einzelnen Projekten. Schwerpunkte der Förderung in diesem Jahr sind der demographiegerechte und barrierefreie Umbau der Städte und Gemeinden, Maßnahmen zur Konversion von Militärflächen und städtebauliche Kooperationen. Hendricks: "Die geförderten Vorhaben sind Premiumprojekte der Baukultur in Deutschland. Sie zeigen dem ganzen Land und sogar darüber hinaus, welch innovative und hochwertige Lösungen der deutsche Städtebau zu bieten hat. Das Programm ist damit ein wichtiges Experimentierfeld für aktuelle Fragen der Stadtentwicklung. Bei der Auswahl der Vorhaben war uns auch wichtig, wie sich Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Projekte einbringen." Ausführlichere Informationen zu der diesjähigen Auszeichnung finden Sie hier.

Veröffentlichung: Gemeinsame Evaluierung der Programme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West 
Die gemeinsame Evaluierung der Städtebauförderprogramme Stadtumbau Ost und Stadtumbau West wurde Ende 2014 begonnen und Mitte 2016 abgeschlossen. Das nun veröffentlichte Evaluierungsgutachten bestätigt, dass der Stadtumbau wirksam ist und das Spektrum an Fördermaßnahmen den städtebaulichen Erfordernissen entspricht. Allein der Bund stellte dafür bis einschließlich 2015 inzwischen mehr als 2,4 Mrd. Euro an Finanzhilfen bereit, fast 1,6 Mrd. Euro für den Stadtumbau Ost und fast 850 Mio. Euro für den Stadtumbau West. Ausführlichere Informationen zu den Ergebnissen dieser Evaluierung und auch die Möglichkeit zum Download des Schlussberichtes finden Sie hier.

Veröffentlichung: Bürgerschaftliches Engagement in alternden Einfamilienhausgebieten 
Über Jahrzehnte hatten die Deutschen, wenn es ums Wohnen ging, vor allem eins im Sinn: Schnell ins eigene Heim. Das Ergebnis ist eine unübersehbare Vielzahl von Einfamilienhausgebieten aus den 1950er bis 1970er Jahren in großen und kleinen Kommunen. Heute sind diese Gebäude in die Jahre gekommen und werden oft nicht mehr den Bedürfnissen ihrer Bewohner gerecht. Die gerade veröffentlichte Studie „Hausaufgaben – Bürgerschaftliches Engagement in alternden Einfamilienhäusern“ zeigt anhand von Fallbeispielen, welchen Unterschied das Engagement der Bürgerinnen und Bürger bei der tragfähigen Anpassungen alternder Einfamilienhausgebiete machen kann. Sie gibt einen Einblick in das Spektrum der Anlässe für das Engagement vor Ort und zeigt exemplarisch die Bandbreite der Themenfelder und Akteurskonstellationen auf. So werden unterschiedliche Modelle aufgezeigt, wie Kommunen begleitend und in Kooperation mit den Bewohnerinnen und Bewohnern die zukunftsfähige Weiterentwicklung von Häusern und Quartieren angehen können. Diese Studie können Sie hier kostenlos bestellen.

Veröffentlichung: Nachhaltige Weiterentwicklung von Gewerbegebieten  
Bis Ende 2018 werden im Auftrag des BBSR neun städtebauliche Modellvorhaben zur nachhaltigen Weiterentwicklung von Gewerbegebieten durchgeführt. Eine wesentliche Frage ist dabei, wie die städtebauliche Erneuerung von Gewerbegebieten über die Verbesserung stadträumlicher Bedingungen hinaus zugleich zur Umwelt- und Klimaverträglichkeit beitragen kann. In diesem Sinne sollen in den neun Modellvorhaben städtebauliche und verfahrensbezogene Ansätze entwickelt, praktisch erprobt und ausgewertet werden. Eine aktuelle Publikation informiert nun über Erfahrungen bei der Entwicklung von Gewerbebestandsgebieten im europäischen Ausland. Im Mittelpunkt stehen gesamtstaatliche, regionale und kommunale Herangehensweisen in den Niederlanden und Belgien. Diese Veröffentlichung können Sie hier kostenlos bestellen.

Veröffentlichung: Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern  
Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass in den letzten 15 Jahren informelle, freiwillige Bürgerbeteiligungen in der Stadt- und Quartiersentwicklung zwar wichtiger geworden sind und es inzwischen mehr Angebote für Beratungen und Integrationsleistungen gibt. Zuwanderer bleiben aber bei der Bürgerbeteiligung und der Inanspruchnahme von unterstützenden Angeboten unterrepräsentiert. Die gerade veröffentlichte Broschüre "Zukunft im Quartier gestalten – Beteiligung für Zuwanderer verbessern" stellt zum einen Handlungsbereiche und Maßnahmen vor, welche die Teilhabe der Zuwanderer und Zuwanderinnen im Quartier verbessern können. Zum anderen zeigt sie Ansätze, wie diese Maßnahmen auf Quartiers- und kommunaler Ebene unterstützt werden können. Ausführlichere Informationen zu dieser Veröffentlichung und auch die Möglichkeit zum Download und zur Bestellung finden Sie hier.

Veranstaltung: Werkstatt „Sicherheit und Kriminalprävention“  
Im Rahmen seiner Werkstattreihe „Sozialraumorientierung und ressortübergreifende Handlungsansätze in der Stadtentwicklung und im Quartier“ führt das Städtenetz Soziale Stadt NRW die dritte Werkstatt zum Thema „Sicherheit und Kriminalprävention“ durch. Die Veranstaltung wird am 5. September 2017 in Bochum stattfinden.  Im Mittelpunkt stehen die folgenden Fragestellungen: Wie können städtebauliche Maßnahmen präventiv gegenüber objektiv und subjektiv empfundenen Unsicherheitsgefühlen sowie konkreten Bedrohungen und Kriminalität wirken? Welche flankierenden Maßnahmen sind erfolgversprechend? Nach einem Einführungsvortrag werden in drei Werkstattgruppen die Herausforderungen für die Soziale Stadt sowie Reaktionsmöglichkeiten und Konzepte diskutiert. Einen Flyer mit ausführlichen Informationen zu dieser Werkstattreihe unseres Partnernetzwerkes haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.

Veranstaltung: Kommunaldialog „Fördermittel bekommen und sinnvoll einsetzen  
Stellen Sie sich vor, die Mittel wären greifbar für einen Neubau, die Bürger wollen die neue Sporthalle/ Badeanstalt/ Bürgersaal ... und Einweihen ist ja auch schön. Alle wollen, nur die Immobilienverantwortlichen haben nun die undankbare Aufgabe, auf Betriebskosten, Wirtschaftlichkeit und Förderkriterien hinzuweisen, die langfristig und individuell eine Förderung eher weniger ratsam machen. Dabei würde eine strategische Entscheidungsgrundlage deutlich helfen. Wie können sich Immobilienverantwortliche das Leben erleichtern, wenn es diese Leitplanken [noch] nicht gibt? Wie stecken sie die Handlungsfelder ab, die dafür in den Blick genommen werden müssen? Bei der Klärung solcher Fragen will ein Kommunaldialog unterstützen, der am 7. September 2017 in Oberhausen stattfinden wird. Das Programm dieser Veranstaltung, das auch ein Anmeldeformular umfasst, haben wir hier zum Download für Sie bereitgestellt.