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18.06.2018

Stadtumbau Viersen: Kunst gucken durchs Schaufenster         
Die Idee zu der Aktion lieferte das Viersener City-Management: Susanne Laurenz fragte Kunsthistorikerin Sigrid Blomen-Radermacher, ob sie nicht etwas gegen die Leerstände in Dülkens Innenstadt tun könne. Und sie kann: Sie kennt über die Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstförderer „Gedok A46“ Kunstschaffende, die bereit waren, ihre meist außergewöhnlichen Werke in den Schaufenstern leer stehender Geschäfte auszustellen. Von Donnerstag, 14. bis Freitag, 29. Juni, präsentieren sie an der Lange Straße 17 und 41 sowie an der Blauensteinstraße 12 ihre Werke. Am Donnerstag, 18.30 Uhr, veranstaltet das ebenfalls involvierte Dülken-Büro einen „Get together“-Treff. Dafür haben rund 20 Bürger, Künstler und Profifotografen 250 Fotos von ihren Lieblingsorten in Dülken abgegeben. Cony Ringendahl und Lukas Kratzer vom Dülken-Büro ziehen unter dem Motto „Mach dich lang“ ein langes Seil die Lange Straße entlang, an dem sie alle Fotos aufhängen, die die Bürger eingesandt haben. Mehr zu dieser kreativen Aktion und weiteren sehenswerten Aktivitäten und Aktionen des „Dülken Büro“ finden Sie hier.

Stadtumbau Leverkusen: Neues Campus Opladen wird Mitte 2020 fertig
Die Bahnstadt Opladen gilt als "Jahrhundertprojekt" - so wird sie als Vorzeigeobjekt oft und gerne bezeichnet. Bis vom Papiertiger aus Planungswerkstätten ein schon ziemlich vorzeigbares Stadtquartier mit jungen Familien, Firmen, Vereinen wurde, hat es gut ein Jahrzehnt gedauert. Vera Rottes, Chefin der Bahnstadtentwicklungsgesellschaft nbso, hätte in dieser Zeit gerne noch ein Projekt auf dem Areal fertiggestellt gewusst: die Dependance der Technischen Hochschule [TH] Köln. Die macht das Dutzend noch voll: Im Sommer 2020 soll sie fertig sein, im Herbst zum Wintersemester die Studierenden dann auf dem Campus Opladen über Büchern und an Labortischen lernen. Mehr zum aktuellen Stand in diesem „Jahrhundertprojekt“ und zur Entwicklung des neuen Campus finden Sie hier.

Stadtumbau Hagen: Wir machen Ihnen den Hof – Wehringhausen öffnet sich         
Am Sonntag, den 1. Juli 2018 lässt es sich von 11 bis 19 Uhr am 'Tag der offenen Hinterhöfe' wieder durch private, grüne Oasen im Hagener Stadtteil Wehringhausen streifen. Der Wunsch nach dem 'Blick in des Nachbars Garten' zu netten Gesprächen ist bei dieser ehrenamtlichen Bürger-Aktion Programm. Die teilnehmenden Objekte reichen von kleinen Grünoasen, blumigen Kirchgärten und einer Augenweide fernöstlicher Bepflanzung bis hin zu liebevoll gestalteten Gemeinschaftshinterhöfen mit musikalischer, sowie künstlerischer Untermalung. Der Tag der offenen Hinterhöfe, der in diesem Jahr bereits zum 12. Mal stattfindet, ist für viele Wehringhausener immer ein ganz besonderer. Die Verschönerung der Hinterhöfe und aktive Beteiligung fördert beim Zusammenkommen von Nachbarn und Besuchern aus anderen Städten viel Zwischenmenschliches. Es entsteht Raum für neue Kontaktmöglichkeiten, die Nachhaltigkeit schaffen können. Mehr Informationen zum Programm dieser sicherlich interessanten und sehenswerten Aktion finden Sie hier.

Stadtumbau Dortmund: Neuer Newsletter der Hörder Stadtteilagentur       
Die Hörder Stadtteilagentur hat einen neuen Newsletter zum Stadtumbau im Zentrum von Dortmund-Hörder veröffentlicht. Darin finden sich Berichte zu einer Vielzahl anregender Projekte und Initiativen im Stadtteil – sie reichen vom Projekt „Frisches Grün für Hörde!“ über Informationen zu verschiedenen Projekten der baulichen Erneuerung bis zu einem Kunsttherapieprojekt des Projekts „Ankommen e.V.“. Die aktuelle Ausgabe dieses Newsletters steht hier zum Download für Sie bereit.

Preisverleihung: Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen       
Seit Anfang Juni stehen sie fest: Die 100 "Ausgezeichneten Orte" 2018 unter dem Jahresmotto "Welten verbinden - Zusammenhalt stärken" wurden in Berlin geehrt. Die Preisträger des Jahrgangs 2018 – die innovativsten Projekte aus 1500 Einreichungen - haben sich dem gesellschaftlichen Zusammenhalt verschrieben und treffen damit den Nerv der Zeit. Die Übersicht über die 100 ausgezeichneten Projekte ist ein wahrer Fundus an zukunftsweisenden Projektideen und Handlungsansätzen, dessen ausgiebige Lektüre sich in jedem Fall lohnt – sie findet sich hier.

Veranstaltung: LWL-Stadtspaziergang Baukultur Bochum       
Wo einst „malocht“ wurde, entstanden in Bochum lebendige Orte mit überregionaler Strahlkraft, die ihre industriekulturelle Herkunft nicht verleugnen. Dafür steht zum Beispiel der Westpark mit der Jahrhunderthalle. Ein ganz anderes Themenfeld zeigt der Stadtumbauprozess Westend. Hier wurde mit zahlreichen Projekten einiges bewegt. Leer stehende Ladenlokale/Gebäude konnten mit einem Stadtumbaumanagement neu entwickelt werden. Mit der Umgestaltung der Friedenskirche zum soziokulturellen Stadtteilzentrum Q1 entstand ein lebendiges Stadtteilzentrum, das beim bundesweiten Wettbewerb „Kirchengebäude und ihre Zukunft“ der Wüstenrotstiftung mit dem 1. Preis ausgezeichnet wurde. Dieses und weitere erfolgreiche und wegweisende Projekte können Sie im Rahmen eines Stadtspaziergangs kennenlernen, der am 4. Juli 2018 in Bochum stattfinden wird. Ausführlichere Informationen zur Route und zur Anmeldung finden Sie hier.

Veranstaltung: Wohnprojekte-Tag NRW 2018 – Wohnprojekte als Impulsgeber und Motor für Innovation  
Wohnprojekte werden selten „von der Stange“ realisiert. Individuelle Ideen und Konzepte der Wohnprojekte führen dazu, dass Lösungen geplant und umgesetzt werden, die spezifische Vorstellungen und Rahmenbedingungen der Gruppe berücksichtigen. Viele dieser oft mühsam errungenen Innovationen sind beispielhaft und werden später bei anderen Baumaßnahmen kopiert oder gehen sogar als allgemeine „Standards“ in rechtliche Grundlagen ein. Der 16. Wohnprojekte-Tag NRW fragt danach, wo Wohnprojekt „innovativ“ sind. Er will aufzeigen, in welchen Bereichen gemeinschaftliche Wohnprojekte Treiber der Entwicklung sind, welche besonderen Potenziale Wohnprojekte für die Entwicklung und Umsetzung neuer Ideen haben, und wie Wohnprojekte als Experimentierstuben und Pioniere befördert werden können. Das Programm und Anmeldeinformationen zur dieser Veranstaltung finden Sie hier.

Save the Date: Erfahrungsaustausch „Energetische Erneuerung im Quartier“  
In bewährtem Format bietet der nächste Erfahrungsaustausch „Energetische Erneuerung im Quartier“ allen kommunalen Akteuren wieder die Möglichkeit zum Austausch, zur Vernetzung und zur Klärung von Fachfragen. Der Fokus des Tages wird auf den Instrumenten zur Umsetzung der energetischen Quartierskonzepte liegen. Anhand erfolgreicher Praxisbeispiele werden Wege zur Realisierung energetischer Maßnahmen im Quartier vorgestellt und erörtert. Dabei besteht umfassende Gelegenheit für Fragen an die eingeladenen Experten und die Diskussion im Kreis der Teilnehmer. Als weiteres interaktives Programmelement dienen wieder Thementische. Hierfür wurden Maßnahmenschwerpunkte ausgewählt, die eine hohe Praxisrelevanz haben und in vielen der Konzepte benannt werden. Auch hier stehen Spezialisten für Ihre Fragen zur Verfügung. Interessierte Kolleginnen und Kollegen sollten sich das Datum – 6. Juni 2018 in St. Augustin – schon einmal vormerken. Das ausführliche Programm werden wir hier in Kürze veröffentlichen.

Forschung: Vom Stadtumbau zur städtischen Transformationsstrategie
Im diesem neuen Forschungsvorhaben des BBSR wird der Stand der Debatte zu Fragen einer nachhaltigen Transformation systematisch aufgearbeitet und mit bestehenden Stadtumbau-Konzeptionen in Deutschland abgeglichen. Ziel ist es, eine "städtische Transformationsstrategie" mit Empfehlungen zu erarbeiten: Welche neuen Konzepte können angesichts gesellschaftlicher Veränderungen zu einer nachhaltigen Transformation beitragen und wie lassen sich diese in politische Stadtumbau-Programme und Stadtentwicklungsmaßnahmen übersetzen? Am Ende dieses Forschungsvorhabens soll die Entwicklung einer transformativen Stadtumbaustrategie stehen, einschließlich der Formulierung von Empfehlungen für Bund und Länder, wie sich Elemente des vergleichsweise neuen konzeptionellen Transformationsansatzes und reale Transformationsnotwendigkeiten im Stadtumbau und in konkrete Stadtentwicklungsmaßnahmen übersetzen lassen. Mehr Informationen zu diesem aus unserer Sicht ausgesprochen interessanten Forschungsansatz finden Sie hier.